Konzept zur Suchtprophylaxe PDF Drucken

Kinder und Jugendliche werden heute immer früher mit Suchtproblemen (Alkohol, Zigaretten, Drogen) konfrontiert. Schule und Elternhaus haben gemeinsam die Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor Suchtgefahren zu schützen und zur Suchtprävention beizutragen. Die suchtpräventive Arbeit am Theodor-Heuss-Gymnasium bemüht sich „Jugendliche stark machen, zu stark für Drogen". Durch verschiedene, v.a. kooperative Unterrichtsmethoden, streben wir das Ziel an, Schülerinnen und Schülern dabei zu unterstützen, Ich-Stärke und Widerstandskraft gegen

Gruppendruck zu entwickeln. Dazu gehört auch, in der Schule eine Atmosphäre des "Sichwohlfühlens" zu schaffen. Dies wird durch verschiedene Projekte bereits in den untersten Klassenstufen angestrebt (vgl. Projekttage der 5er, Konzept des Klassenrats) und findet sich auch ausdrücklich im Leitbild der Schule, so wie es in der Schulvereinbarung formuliert ist, wieder.

Darüber hinaus beruht Primärprävention im Wesentlichen auf
- fachunterrichtlichen Informationen über Sucht und Drogen in verschiedenen Jahrgangsstufen (Voraussetzung für mündige Entscheidungen)
- Beratungsangebote in familiären und persönlichen Krisensituationen
- Teilnahme am Raucherpräventionsprogramm „Be smart, don’t start!“ in den Klassen 5 bis 8.

Im Unterricht findet die Suchprävention vor allem in den Jahrgangsstufen 7 und 8 statt, die konkreten Unterrichtsvorhaben finden sich in den jeweiligen schulinternen Curricula (z.B. Religion, Politik, Biologie etc.). Hier werden neben den Auswirkungen von Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum auch die Ursachen für die Entstehung und Entwicklung von Suchtverhalten thematisiert und es werden alternative Verhaltensweisen erarbeitet. Im diesem Zusammenhang wird am THG auf die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (Beratungsstellen, Mitglieder von Selbsthilfegruppen usw.) hingewiesen.
Die Schüler erhalten in allen Jahrgangsstufen geeignetes Informationsmaterial von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und weiteren Organisationen, das vom Sucht- und Drogenbeauftragten zur Verfügung gestellt bzw. zur allgemeinen Information am Infostand im ersten Stock ausgehängt oder über die Fachlehrer im Rahmen des Unterrichts (s.o.) ausgeteilt wird.  Hier finden sich auch Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler aus dem Unterricht, z.B. Informationen über verschiedene Suchtmittel, aber auch stoffungebundene Süchte, z. B. Spielsucht, Essstörungen, Computer/Internet u. a.

Im Bereich der Sekundärprävention bemühen wir uns um eine Beratung von Schülerinnen und Schülern, die Suchtmittel konsumieren und suchtgefährdet sind. Kolleginnen und Kollegen können sich bei auffälligem Verhalten zeitnah informieren und mit der Drogenbeauftragten Gespräche führen, in denen das weitere Vorgehen individuell je nach Fall geplant wird.
Die Drogen- und Suchtbeauftragte hat bereits während ihrer beruflichen Ausbildung und in Fortbildungen ihre Sach- und Beratungskompetenz geschult und arbeitet mit professionellen Experten der verschiedenen städtischen Beratungsstellen zusammen. Für Beratungen von Schülerinnen, Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen steht sie in wöchentlichen Beratungsstunden zur Verfügung. Darüber hinaus können jederzeit Termine zu weiteren Gesprächen vereinbart werden.

Selbstverständlich unterliegen die Beratungslehrer und somit auch die Drogen- und Suchtbeauftragte der Schweigepflicht. Schüler, die sich mit Problemen an diese wenden, können sich darauf verlassen, dass alles absolut vertraulich behandelt wird.

 

Ansprechpartnerin: Frau Seidel

 

 

 

Kontakt

Theodor Heuss Gymnasium (THG)
Humpertstr. 19, NRW
58097 Hagen

Telefon: 0 23 31 / 98 18 90
Telefax: 0 23 31 / 98 18 949

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