Kriseninterventionsteam am THG PDF Drucken

Grundsatz des Konzeptes Kriseninterventionsteam

An erster Stelle stand die Bitte der Polizei, an jeder Schule feste Kontaktpersonen für die Zusammenarbeit zu benennen. Daraus ergab sich mit der Einführung der Krisenpläne (oranger Ordner) die Forderung, ein Kriseninterventionsteam (KIV) zu etablieren. Das Ziel ist die Schaffung und Bewahrung einer möglichst sicheren Schule, in der sich alle Beteiligten wohlfühlen können.

Durchführung des Konzeptes

Das KIV setzt sich seit einigen Jahren aus zwei Lehrern, drei Elternvertretern und zwei Oberstufenschülern zusammen. Monatlich finden feste Treffen statt, dazwischen wird ein reger Informationsaustausch per e-mail oder Telefon geführt. Die Anregungen, tätig zu werden, werden sowohl von Lehrern als auch von Schülern oder Eltern an das KIV heran getragen. Im Lauf der Jahre hat sich folgender Aufgabenkatalog ergeben:

  • Für die Lehrerkollegen wird Hilfe bei der Führung von Gesprächen mit schwierigen Schülern angeboten (no-blame-approach).
  • Einzelne Mitglieder des KIV führen Gespräche mit Schülern, die an Mobbingfällen beteiligt sind. In Einzelfällen werden Schüler auch zu einer Stellungnahme zu einer Sitzung des KIV gebeten. Gerade die Auseinandersetzung mit den Fragen der Elternvertreter erweist sich dabei als sehr hilfreich bei der Lösung von Konflikten.
  • Einzelne Mitglieder des KIV führen Gespräche mit Schülern, die sich als gewaltbereit darstellen. Auch hier erweist sich die Teilnahme an einem Treffen mit dem KIV als hilfreich.
  • Seit zwei Jahren sind auf Betreiben des KIV in die Arbeit der Erprobungsstufe Projekte zum sozialen Lernen integriert worden. Die Kollegen erhalten auf Wunsch Hilfe bei der Organisation und Durchführung von Theaterprojekten und Einzelstunden nach den Programmen „mind matters“ oder „Lions Quest“.
  • Vermittlung von externer Hilfe für Eltern und Schüler. Bei akuten Problemen (Suizidgefahr) kann eine Elternvertreterin durch ihren Beruf als Notfallseelsorgerin bei ersten Maßnahmen und einer Einschätzung der Lage sehr gut beitragen.
  • Kontakt zum schulpsychologischen Dienst der Stadt Hagen.
  • Kontakt zur Polizei – insbesondere den JuCops – und Teilnahme an Fortbildungen der Polizei zum Thema Krisenbewältigung an Schulen/Amokfälle.
  • Regelmäßige Weitergabe der polizeilichen Vorgaben für Krisenfälle.


Krisenteam: Herr Nahrstedt/Frau Lanvermann

 

 

Kontakt

Theodor Heuss Gymnasium (THG)
Humpertstr. 19, NRW
58097 Hagen

Telefon: 0 23 31 / 98 18 90
Telefax: 0 23 31 / 98 18 949

thg.hagen@t-online.de
www.thg-hagen.info

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